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Mit den nachfolgend genannten Pflanzen und Läusen werden die Grundfarben in der Naturfärberei durch trocknen und auskochen der Pflanze, Rinde, Wurzel oder der Läuse hergestellt. Mittels dieser Grundfarben werden wunderschöne Farbkonstellationen geschaffen. Diese natürlichen Farben verbinden sich mit der Natur des Stoffes und geben Harmonie, die der Seele gut tut. Als Beizmittel wird Alaun verwand und so sind die Produkte auch für empfindliche Menschen und Allergiker geeignet.

Reseda und Krapp zum Beispiel sind die ältesten Färbepflanzen und wurden schon bei den Ägyptern verwendet. Bis vor 200 Jahren gab es nur Pflanzen zum Färben. Und noch heute stellt die Pflanzenfärberei die Schönheit und ausgeprägte Harmonie der Natur dar.

KoschinilleKoschenille ist die Bezeichnung für getrocknete Koschenilleläuse, aus denen der rote Farbstoff Karmin gewonnen wird. Die Koschenilleschildlaus stammt aus Mexiko. Sie ist aber auch auf den Kanarischen Inseln  eingebürgert. Sie lebt auf Feigenkakteen (Opuntien) deren Saft sie saugt.

  

ResedaReseda finden sie im Süden Deutschlands, in Österreich und hier im Norden von La Palma. Der in der Pflanze vorkommende Farbstoff Luteolin, ergibt im Wasser gelöst eine wunderschöne gelbe Farbe.

 



KrappKrapp wächst im östlichen Mittelmeerraum und Südwest-Asien. Die Pflanze enthält in ihren roten Wurzeln den Farbstoffes Alizarinrot. Im Wasser gelöst ergibt sie die Farbe orange.

 

 

KatechuKatechu ist eine in Südasien beheimatete Art der Gattung der Akazien. Die gemalende Rinde der Pflanze ergibt in Wasser gelöst den braunen Farbstoff.

 

 

IndigoIndigo ist der blaue Farbstoff der bei der Pflanzenfärbei verwendet wird. Er wird aus der indischen Indigopflanze oder dem Färberwaid gewonnen. Die Pflanzen enthalten aber kein Indigo sondern Indican was an der Luft oxidiert und dann zum Blau wird.